Zahlen, Daten, Fakten zum Projekt
  • Baujahr der Immobilie: 1969
  • Dämmung:
    • Dachdämmung um 24 Zentimeter
    • Dämmung der Kellerdecke von unten um 10 Zentimeter
    • Dämmung der Heizkörpernischen
    • Neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung und neue Haustür
  • Wärme:
    • Zentralheizung mit Sole-Wasser-Wärmepumpe (Strom)
    • Neue Tiefentemperaturheizkörper
  • Strom:
    • Photovoltaikanlage mit Batteriespeiche

Einsparungen:

  • Reduzierter Endenergiebedarf des Gebäudes um 94 Prozent
  • Energieverbrauch von 36.155 kWh pro Jahr auf 2.282 kW gesenkt
  • CO2-Emissionen um 9.688 kg pro Jahr reduziert
Bildergalerie

Sanierung auf Neubauniveau mit 94 Prozent Energieeinsparung

Als Bernd A. autargo mit der Energieberatung beauftragte, ahnte er noch nicht, wie groß das Einsparpotenzial bei einer Immobilie wirklich ist. Das Ergebnis: Mit der energetischen Sanierung ist der Endenergiebedarf des Gebäudes um 94 Prozent gesunken – bei gleichzeitig deutlicher Senkung der CO2-Emissionen. Darüber hinaus konnte A. durch die Sanierung seines Reihenhauses zum KfW-Effizienzhaus 115 eine attraktive Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen.

Wie sich eine energetische Sanierung positiv auf den Energieverbrauch im Haushalt niederschlägt, zeigt das Beispiel des Einfamilienhauses. Die 1969 gebaute Immobilie besaß eine schlechte Energieeffizienz, die bei der Betrachtung der Gebäudehülle schnell deutlich wurde. Fachflächen, Außenwände, Kellerdecke und weitere Bauteile wiesen einen sehr hohen Wärmedurchgangskoeffizienten auf. Das bedeutet: An diesen Stellen geht viel Wärme verloren, was zu einem höheren Heizbedarf führt, um die Innentemperatur konstant zu halten. Der Primärenergiebedarf belief sich insgesamt auf hohe 283 kWh/m²a.

Eine Vielzahl von Sanierungsmaßnahmen

Überzeugt von den Einzelmaßnahmen und dem damit verbundenen Einsparpotenzial beauftragte Bernd A. autargo mit der Sanierung des Hauses. Zudem entschloss sich A., zusätzlich das Badezimmer zu modernisieren, um es durch ansprechende neue Fliesen und Sanitärobjekte nicht nur ästhetisch aufzuwerten, sondern auch, um eine gemütliche Wohnatmosphäre zu schaffen.

Die Liste der einzelnen Sanierungsmaßnahmen war deshalb lang. autargo erstellte ein maßgeschneidertes Konzept, um die Immobilie energetisch zu modernisieren. Das Ziel: ein KfW-Effizienzhaus 115, also einer der höchsten Energiestandards auf Neubauniveau, festgelegt von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Zu den Maßnahmen gehörten:

  • Dämmung der Außenwand, Kellerdecke, Heizkörpernischen
  • Sanierung des Daches mit einer zusätzlichen Aufsparrendämmung aus Holzfaserdämmstoff
  • Neue Fenster und eine moderne Haustür
  • Austausch des alten Ölkessels gegen eine Zentralheizung mit Sole-Wasser-Wärmepumpe und Pufferspeicher
  • Austausch der Heizkörper gegen Tiefentemperaturheizkörper
  • Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher

Erhebliche Energieeinsparungen

In der Summe führen die Sanierungsmaßnahmen zu beträchtlichen Einsparungen in puncto Energiekosten. Der Energieendbedarf sank um satte 94 Prozent von 36.115 kWh pro Jahr auf nur 2.282 kWh – bei gleichem Nutzerverhalten und gleichen Klimabedingungen. Der Primärenergiebedarf sank somit von 283 kWh/m²a auf 29 kWh/m²a. Maßgeblichen Anteil an diesen Einsparungen hat insbesondere die moderne Heizungsanlage, deren Strom von der Photovoltaikanlage gespeist wird. Darüber hinaus leistet die energetische Sanierung einen aktiven Beitrag dazu, das Klima zu schützen. Dank der Maßnahmen wurden die CO2-Emissionen des Reihenhauses um 9.688 Kilogramm CO2 pro Jahr reduziert.

Bernd A. profitiert außerdem von staatlichen Förderungen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), welches energetische Sanierung durch finanzielle Zuschüsse unterstützt. In Verbindung mit den umfassenden Energieeinsparungen rechnet sich die energetische Sanierung bereits nach wenigen Jahren.